Smalltalk – die Kunst des lockeren Schnacks

Smalltalk – die Kunst des lockeren Schnacks

Am ersten Tag im neuen Job, im Kundengespräch, oder auf Feierlichkeiten kann ein lockerer und unangestrengter Plausch das Eis unter Fremden brechen. Doch vielen Menschen fällt es schwer mit unbekannten Leuten, Geschäftspartnern oder Vorgesetzten ungezwungen und entspannt zu reden. Dabei gilt Smalltalk als der Garant für beruflichen wie privaten Erfolg, weil er dazu beiträgt, Menschen kennenzulernen und den Horizont zu erweitern. Wir möchten Ihnen mit ein paar einfachen Tricks helfen, Ihre Unsicherheit abzulegen und im lockeren Gespräch zu glänzen.
Geschäftsleute reden in Pause miteinander
 

Bezwingen Sie den inneren Schweinehund – Überwinden Sie sich!
Smalltalk zu beginnen, kostet vielen Menschen zunächst viel Überwindung. Viele haben Angst, sich zu blamieren, keine Worte zu finden oder uninteressant auf andere zu wirken. Doch davonlaufen bringt nichts, denn nichts ist schlimmer, als sich in einer ewig drehenden Negativspirale zu befinden, die einen immer weiter herunter zieht. Die Lösung ist einfach: Stellen Sie sich der Situation! Hilfreich ist ein Erfolgsanker, an den Sie sich immer wieder erinnern können. Starten Sie zunächst mit kleinen Herausforderungen, vermeiden Sie zu hohe Erwartungen und reden Sie sich gut zu. Warum nicht einfach mit der Nachbarin ein paar liebe Worte wechseln, der Kassiererin ein Kompliment für ihre schöne Frisur machen oder dem Postboten einen schönen Tag wünschen? Äußern Sie sich positiv und scheuen Sie sich nicht davor, auch über Belanglosigkeiten zu sprechen. Sie werden sehen – Kleine Erfolgserlebnisse stellen sich schnell ein, die Nachbarin, die Kassiererin oder der Postbote werden sich über etwas Abwechslung freuen. Einfache Erfolgsgeschichten können helfen, die erste Angst vor dem Gespräch mit Fremden zu lindern.
Machen Sie sich die Macht der Belanglosigkeit zu Nutze
Hat man sich dann erst einmal überwunden, mit fremden Menschen zu sprechen, bedeutet Smalltalk für viele trotzdem vor allem eins – Stress. Wie soll man sich verhalten und über was mit einem Unbekannten sprechen? Machen Sie den Anfang und wählen Sie ein lockeres Einstiegsthema. Es bietet sich an über die gegebene Situation zu plaudern oder allgemein bekannte Themen aus den Massenmedien anzusprechen.
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Auch Belanglosigkeiten eignen sich für Smalltag. Achten Sie darauf, kritische Themen, wie beispielsweise Religion oder Politik auszulassen. Sie werden sehen, Ihr Gegenüber wird erleichtert sein, wenn Sie den ersten Schritt wagen. Am besten entkrampfen Sie angespannte Gesprächssituationen mit etwas Humor. Erzählen Sie doch etwas über sich selbst, über eigene Missgeschicke oder humorvolle Geschichten aus dem Alltag. Dabei schadet es auch nicht, glaubhaft zu übertreiben. Denn wer es schafft, sein Gegenüber zum Lachen zu bringen, macht sich automatisch sympathisch. Vergessen Sie nicht, auf den Gesprächspartner einzugehen und versuchen Sie so, Gemeinsamkeiten herauszufinden. Denn haben zwei Menschen erst einmal eine gemeinsame Basis gefunden, steht einer interessanten Unterhaltung nichts mehr im Wege.
Wir können nicht nicht kommunizieren – an der eigenen Einstellung kann man aber arbeiten
Doch nicht nur der Ton macht die Musik, sondern auch die Ausstrahlung. Ein Großteil des Gesamteindrucks einer Persönlichkeit geht auf die Körpersprache zurück. Unser Körper sendet mit Haltung, Gang, Mimik, Gestik, Blickkontakt und Kleidung bewusste und unbewusste Signale. Sie kennen Sie bestimmt, diese Menschen, die eine bewundernswerte Aura umgibt und die von vorneherein sympathisch wirken. Das Geheimrezept dieser Menschen ist ihre innere postive Einstellung. Testen Sie es selbst. Es kann helfen, auf dem Weg zu einer Veranstaltung oder einem Gespräch die Lieblingsmusik zu hören und sich so in eine gute Laune zu versetzen. Machen Sie sich die möglichen Vorteile ihrer Gespräche bewusst: Es macht doch Spaß, neue Menschen kennenzulernen und ein Netzwerk an nützlichen Kontakten kann privat wie beruflich nie schaden. Neben der richtigen Einstellung hilft eine gute Körperhaltung, sich besser zu fühlen. Achten Sie im Gespräch auf ihre Körperspannung, richten Sie sich auf und stellen Sie Ihre Füße fest nebeneinander. Ihre Hände können Sie im Gürtelbereich locker ineinander legen. Lächeln Sie freundlich und halten Sie Augenkontakt zu Ihren Gesprächspartnern. Sie werden bemerken, dass Sie sich gleich selbstbewusster fühlen und dieses Gefühl tragen Sie nach außen. Es wird Ihnen dabei helfen, Smalltalk souverän zu meistern.
Üben, üben, üben
Im Smalltalk gilt vor allem eins: Übung macht den Meister. Nutzen Sie jede sich bietende Gelegenheit für einen Plausch. Auch wenn ein Gespräch anfangs noch etwas schwerer fällt, geben Sie nicht auf. Mit wachsender Erfahrung werden Sie merken, dass man mit jeder Unterhaltung an Selbstsicherheit dazugewinnt. Sie wird Ihnen dabei helfen, natürlich zu bleiben und irgendwann fällt Ihnen der lockere Schnack mit Fremden ganz leicht von der Hand.
 
 
 

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